Ausstellungen

2. Feb.– 9. März 2019  |  Freitags und Samstags 17-20 Uhr (1. & 2. März geschlossen)
„Still Frames of Cairo“ – Paintings by Marcin Korbanek

Marcin Korbanek ist Maler, Kunst-Konservator und Restaurator aus Polen. Nachdem er in Ägypten an der Restauration eines 5000 Jahre alten Grabes arbeitete, entschied er sich zeitnah nach Ägypten zurück zu kehren, um für fünf Monate in Kairo zu leben. Hier entstand eine Serie von Bildern, die Korbanek erstmalig im Juli 2018 unter dem Titel „Still Frames“ in der Arcade Gallery in Kairo ausstellte.

»Still Frames of Cairo« | 2. Februar – 9. März 2019
Freitags & Samstags 17 – 20 Uhr (1. & 2. März geschlossen)

Musik, Film

Kino: aKasha – The Roundup (Sudan 2018)
Samstag, 23. Februar, 18 Uhr

Eintritt fei, Spende willkommen

ein Film von Hajooj Kuka (Sudan 2018), Farbe, Arabische OF / englische UT, 78 min.

Nachdem wir vor 2 Jahren bereits „Beats of the Antonov“ in der Galerie zeigten, freuen wir uns nun auf den neuen Spielfilm von Hajooj Kuka – eine Liebeskomödie mitten im Kriegsgebiet der Nuba-Berge im Grenzgebiet des Sudan.

Liebe in Zeiten des Krieges: Der junge Soldat Adnan ist ein großer Kriegsheld. Das Einzige was er mehr liebt als sein AK-47-Gewähr, welches er neckisch „Nancy“ nennt, ist seine Freundin Lina. Vor ihr gibt er mit seinen Erfolgen an. Nach dem Krieg will er Lina zu seiner geliebten Königin machen und mit ihr in die große Stadt ziehen. Aus den hochtrabenden und weltbewegenden Versprechungen wird aber nichts. Die Regenzeit endet und damit auch der Heimaturlaub der Soldaten. Doch Adnans Hormonstau verhindert, dass er sich rechtzeitig auf den Weg macht. Er gilt jetzt als Fahnenflüchtiger und wird verfolgt. Adnan flieht und vergisst dabei seine geliebte „Nancy“ bei Lina. Gemeinsam mit dem Deserteur Absi erleben die beiden Möchtegernhelden eine ganze Serie von kuriosen und witzigen Abenteuern in den Rebellengebieten, ohne dass dabei die Schrecken des Krieges ausgeblendet werden. Eine nahezu heitere Buddy-Komödie aus den Wirren des Sudankrieges ist vielleicht das Letzte was man aus dieser Region erwarten würde. Aber genau deshalb ist a Kasha – The Roundup des sudanesischen Regisseurs Hajooj Kuka (Beats of the Antonov) so ein außergewöhnliches Unterfangen. Erstaunlich leicht und mit einem fast schon heiteren Blick auf männliches Kriegsgebaren, erarbeitet sich der Film eine bemerkenswerte Haltung zu seinen Figuren und den politischen Wirren im Sudan. Eine wirkliche Entdeckung! (Patrick Wellinski)

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Kino: Ethiopiques – Revolt of the Soul
Samstag, 9. März, 18 Uhr

Eintritt fei, Spende willkommen

Äthiopien, Deutschland, Polen 2017 – Regie: Maciek Bochniak – Originalfassung: englisch, amharisch – Untertitel: englisch

„Der Groove ist schrecklich. Schrecklich im Sinne von großartig. Wir hatten so etwas noch nie zuvor gehört.“ Das war die Reaktion des französischen Musikjournalisten Francis Falceto, als er in den 80er-Jahren zum ersten Mal Jazz aus Äthiopien hörte. Der Grundstein für die weltbekannte CD-Serie „Ethiopiques“ war gelegt. Vom Musikproduzenten Amha Eshete in den 70er-Jahren aufgenommen, sollte es wegen des sozialistischen Derg Regimes bis 1997 dauern, bis die Platte neu herausgegeben werden und nach Europa gelangen konnte. Neben collageartigen Animationen und Archivmaterial kommen viele der bekannten Musiker in Interviews zu Wort. Ein groovender Must-See-Film für alle Jazz-Liebhaber und Kenner der Éthiopiques Serie!

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Ethiojazz Live: Jazzmaris
Samstag, 6. April, 18 Uhr

Eintritt fei, Spende willkommen

Alle Jahre wieder – so wie in den letzten beiden Jahren, gastieren auch in diesem Jahr, die Jazzmaris mit Äthiopischem Jazz bei uns in der Galerie.

Saxophonist Olaf Boelsen und Gitarrist Jörg Pfeil sind nach 10-jährigem Aufenthalt in Addis Abeba, Äthiopien zurück in Deutschland und bringen eine ganze Menge EthioJazz- Erfahrung mit. In zahlreichen Projekten arbeiteten sie mit traditionellen sowie mit zeitgenössischen Musikern und Sängern zusammen. Startpunkt für den europäisch-äthiopischen Austausch war Olaf Boelsens Projekt „Jump to Addis“. Diese musikalische Begegnung animierte ihn und seinen Kollegen Jörg Pfeil sich in der Äthiopischen Hauptstadt niederzulassen um näher mit der Musikerszene in Addis Abeba zusammenzuarbeiten. In Addis entstand dann auch die erste Besetzung der Gruppe „Jazzmaris“.

Bei uns treten die beiden – wie im vergangenem Jahr – im Trio mit dem Kölner Geiger Conrad Kausch auf. Zu dritt entwickeln die Musiker einen einfühlsamen bis explosiven EthioJazz, der äthiopische Klänge mit Improvisation verbindet. Ihr Repertoire umfasst Stücke von Mulatu Astatke, dem Godfather des EthioJazz, Lieder der Sänger Mahmoud Ahmed und Girma Beyene sowie eigene Kompositionen.

Der Bandname Jazzmaris kombiniert sich aus Jazz und „Assmaris“, dem Namen der traditionellen Musiker aus Äthiopien. Die Assmaris stellen in Addis Abeba einen lebendigen Teil der Musikszene dar und kollaborieren in vielfältigen Projekten mit der lokalen Jazzszene.

Lesung, Vortrag

Stück für Stück achtsamer leben
offener Achtsamkeitsabend mit Jörg Massmann
Jeden Mittwoch von 18:30 bis 20:00

Du hast das Gefühl, dein Leben rennt an dir vorbei und du hast die Verbindung zu dir selbst verloren? Dein Kopf arbeitet pausenlos? Du möchtest dich von Ablenkungen befreien, deine Wahrnehmungen schärfen und dein Leben etwas mehr genießen? Dann lade ich dich zu einem offenen Achtsamkeitsabend ein, um in einer ungezwungenen Runde Wege zu einem bewußteren und entschleunigten Alltag zu finden. Dabei lernst du die Grundlagen der Meditation und hilfreiche Körperübungen kennen. Monatlich wechselnde Themen führen dich Stück für Stück an ein achtsameres Leben heran.

Anmeldung ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich.
achtsamer-leben@posteo.de

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