Ausstellungen

07. Juli bis 11. August 2018
Contemporary East Africa II – Modern Art from Sudan, Kenya & Uganda.

Maria Fischer betrieb von 1996 an, knapp 20 Jahre in Kampala, Uganda die Tulifanya Gallery (Heute AKA Gallery) – eine der führenden Gallerien für zeitgenössche Kunst in Ost-Afrika. Sie vertrat einige der bedeutensten Künstler Ugandas – unter Ihnen der 2009 verstorbene Geoffrey Mukasa – sowie Künstler aus dem Sudan, Kenia oder Mosambik. Heute lebt Maria Fischer im Bergischen Land, nah bei Köln. Nachdem wir im Rahmen der Ausstellung »Contemporary East Africa« bereits 2017 Künstler aus Ruanda und Burundi präsentierten, zeigen wir nun gemeinsam mit Maria Fischer eine Auswahl an Künstlern, die alle bereits in der Tulifanya Gallery ausstellten. Völlig unterschiedliche Arbeiten, die uns einen guten Einblick in die zeitgenössische Kunstzene Ost-Afrikas der letzten 15 Jahre bieten.

Contemporary East Africa II |  07. Juli bis 11. August 2018
Freitags 17 – 20 Uhr  |  Samstags  15 Uhr – 20 Uhr

Musik, Film

Montag 11. Juni 2018  |  19 Uhr
Kino: Smith, James O. – Organist, USA

„Smith, James O. – Organist, USA“
R: Klaus Wildenhahn, Prodkuktion: NDR, Deutschland 1965/66, S/W Teil 1: 57 Min., Teil 2: 45 Min.

Nachdem der Film 2016 in der Retrospektive der Berlinale zu sehen war, jetzt nochmal bei uns im Montagskino.

Klaus Wildenhahn (* 19. Juni 1930 in Bonn) gilt mit seinen Arbeiten als einer der einflussreichsten deutschen Dokumentarfilmer des 20. Jahrhunderts.

Teil 1 – Die Europa-Tournee des Jazz-Organisten Jimmy Smith. Das Jimmy-Smith-Trio auf Tournee durch Europa: 15 Stationen vom 10. November bis 6. Dezember 1965. Wildenhahn: „Wir nahmen das im Jazz vorhandene Prinzip von einer bestimmten Struktur und der darin eingebetteten lebendigen Improvisationen an.“ Gedreht mit einer Kamera in langen Einstellungen: Langeweile, Witze, das Rassenproblem, Warten, Langeweile, Warten.

Teil 2 – Ein Jazz-Organist in Amerika. Jazz und sein soziales Umfeld. Klaus Wildenhahn zeigt das Jimmy-Smith-Trio in New York, wo es, ergänzt um den weißen Gitarristen Kenny Burrell, im Plattenstudio den aktuellen Rolling-Stones-Hit »Satisfaction« einspielt – ein »Tribut« an die erfolgreichen Beat-Musiker in Europa, die sich ihrerseits von Blues- und Jazzmusikern inspirieren ließen. Die Kamera konzentriert sich auf Instrumente und Gesichter, bei Gesprächen folgt sie dem Austausch der Argumente. Hiermit sind Überlegungen zur sozialen Lage der schwarzen Musiker in den USA verknüpft. Wildenhahn zeigt seinen Protagonisten, wie die Vorbilder Albert Maysles und Richard Leacock in Primary (1960) John F. Kennedy gezeigt haben: Er folgt ihm auf die Bühne und ins private Heim. Mit dem Jazz bringt er das Direct Cinema nach Deutschland.

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Samstag, 28. Juli 2018  |  18 Uhr
Kino: Supa Modo (Deutschland / Kenia 2018) 74 Min, Farbe
Empfohlen für Kinder ab 9 Jahren sowie für Erwachsene
(Swahili, Kikuyu, Englisch) mit Deutschen Untertiteln
R: Likarion Wainaina

„Wenn du eine Superkraft hättest, welche wäre das?“ · „Wärst du super stark?“ · „Nein.“ · „Kampftricks?“ · „Das ist keine Superkraft.“ · „Was dann?“ · „Das Gleiche wie immer, ich könnte fliegen.“

Die neunjährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr größter Wunsch: einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst sie, dass sie unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Mädchen die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt, nur im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben und animiert das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen. Das berührende Drama des kenianischen Filmemachers Likarion Wainaina, entstanden im Rahmen einer Masterclass des deutsch-kenianischen Produktionskollektivs One Fine Day Films/Ginger Ink, erzählt von der Kraft der Fantasie und von einem ungewöhnlichen Weg des Abschiednehmens.

Biografie Likarion Wainaina
Der kenianische Filmemacher wurde in Moskau geboren. Er lebt in Nairobi und arbeitet als Regisseur und Kameramann. Als Kameramann hat er Dokumentarfilme und Werbespots gedreht, als Regisseur verschiedene TV-Formate betreut und mehrere Kurzfilme gedreht. Between the Lines, einer seiner ersten, war der erste kenianische Film, der in seiner Heimat auf einer IMAX-Leinwand gezeigt wurde. Bait wurde beim Filmfestival in Cannes gezeigt.

Beitrag auf der Deutschen Welle über Supa Modo:
https://www.youtube.com/watch?v=qniA090gbS0

Trailer:
https://vimeo.com/256094409

Lesung, Vortrag

Dienstag 24. April  |  18 Uhr

Mitgliederversammlung „Die Sonnenblume e.V.“ – geschlossene gesellschaft.